AUFTRÄGE & RECHERCHEN

Sind Sie auf der Suche nach Expertinnen zum Thema Frauengeschichte in Zürich?

Dann sind Sie bei uns genau richtig. 

Wir übernehmen historische Recherchen und konzipieren Vermittlungsangebote nach Ihren Vorstellungen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Workshop

Vor 50 Jahren erhielten die Schweizerinnen doch nicht die demorkratischen Rechte. Frauen waren indes bereits vor der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 geschichtsmächtig. Zusammen mit der Zentralbibliothek Zürich veranstaltet der Frauenstadtrundgang zwei Workshops, um Interessierte in die Frauengeschichtsschreibung einzuführen. Anhand einschlägiger Quellen decken wir die Kämpfe, Leistungen und Errungenschaften von Frauen auf, bevor diese zu vollberechtigten Staatsbürgerinnen wurden. Zusätzlich bieten wir drei Rundgänge an, die unabhängig vom Worskhop besucht werden können.

 

(Link folgt)

Kurzfilme

Im Frühling 2021 werden in Zürich acht Strassen mit Frauennamen mit Hinweistafeln versehen, die an historische Frauen erinnern. Im Auftrag der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich realisieren wir zu  jeder dieser Frauen einen Kurzfilm. Projektbeteiligt sind unsere Historikerinnen Dr. Petra Hornung, Dr. des. Dorothee Rempfer, Linda Christinger (lic. phil.).

Hommage 2021

52 Porträts in der Altstadt von Bern (7. Februar – 30. Juni 2021) ehren Frauen aus allen Landesteilen der Schweiz, die während 100 Jahren für Gleichberechtigung und politische Mitbestimmung gekämpft und damit eine freiere Gesellschaft erstrebt haben. Für die Zürcher Porträts recherchiert haben unsere Historikerinnen Dr. des. Dorothee Rempfer, Dr. des. Mirjam Janett und Nina Schleier (M.A).

Zeitungsartikel​

Einige unserer Historikerinnen schreiben als freie Journalistinnen für diverse Medien Artikel zur (regionalen) Frauen- und Geschlechtergeschichte. Mehrere Beiträge von Jessica Meister (MA) und Dr. des. Mirjam Janett sind zwischen 2017 und 2019 im Tages-Anzeiger im Blog «History Reloaded» erschienen.

schule&kultur​

Seit 2019 führen wir einen Rundgang eigens für Jugendliche im Programm, den wir im Auftrag von schule&kultur (Volksschulamt Kanton Zürich) entwickelt haben. Die Jugendlichen werden aufgefordert, ihre eigene Situation zu reflektieren, um so ihr Verständnis für historische und aktuelle Zuschreibungen und wie sich diese im öffentlichen Raum repräsentieren zu schärfen.

Bisherige Projekte

Recherche-Team

Einige unserer Historikerinnen sind freiberuflich tätig. Sie haben unterschiedliche Spezialgebiete und nehmen auch historische Auftragsarbeiten ohne expliziten Schwerpunkt in Frauen- und Geschlechtergeschichte  an. Schreiben Sie uns eine Mail und wir vermitteln Sie an die jeweilige Historikerin.

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Fabienne Dubs,

M.A.

Fabienne Dubs studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Begleitend zum Masterstudium absolvierte sie den Studiengang «Lehrdiplom für Maturitätsschulen» im Fach Geschichte. Ihre Masterarbeit hatte die sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kunsthistorischen Hintergründe des Rathausbaus in Zürich (1694-1698) zum Thema.

Im Rahmen ihres Studiums nahm sie an Veranstaltungen zum Projekt «Ad fontes» teil und setzte sich auch selbstständig mit Handschriften aus dem 14. bis zum 19. Jh. auseinander. So hat sie in ihrer Freizeit im Staatsarchiv Zürich während mehrerer Jahre u.a. die Familiengeschichte der Dubs von Birmensdorf/Aesch ZH bearbeitet und kann ihren Stammbaum mittlerweile über 13 Generationen bis ca. 1540 zurückverfolgen.

Seit 2017 ist sie als Führerin für den Frauenstadtrundgang Zürich tätig. Sie interessiert sich u.a. für Stadtentwicklung, Sozialgeschichte, Familienforschung und Emigrationsgeschichte sowie Modegeschichte seit dem Spätmittelalter. Fabienne Dubs arbeitet für die Kunstsammlung Kanton Zürich im Hochbauamt.

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Dorothee Rempfer,

Dr. des. phil.

Dorothee Rempfer studierte Neuere und Neueste Geschichte, Multimedia für Geistes- und Sozialwissenschaften und als Begleitstudium Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Karlsruhe.

Während und nach ihrem Studium war sie am Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, im Landesmuseum in Karlsruhe und im Museum of Jewish Heritage in New York tätig. In der Zeit von 2007–2013 arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrgebiet Geschichte Europas in der Welt der FernUniversität Hagen. 2020 schloss sie ihre Doktorarbeit zum Thema: Genderkonstruktionen im 'Missionsfeld'. Die Arbeit der Rheinischen Missionsgesellschaft im südlichen Afrika und in Indonesien erfolgreich ab.

Seit 2018 führt sie für den Frauenstadtrundgang durch Zürich. Sie war an der Ausarbeitung des Vortrags Bürgerin und Begine, Kaplan und Konkubine und des Rundgangs Bezichtigt, gefoltert, hingerichtet. Hexenverfolgung in Zürich beteiligt. 2020 verfasste sie Biographien für das Projekt Hommage2021. Momentan ist sie in einem Filmprojekt mit der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich involviert.

Sie interessiert sich für Menschenrechte, (Post)Kolonialismus, Missions- und Verflechtungsgeschichte. Dabei sind ihr vor allem gendergeschichtliche Aspekte und Fragen ein Anliegen.

 

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